Blog · Zusatzleistungen

Die Familienleistung, die in jedem Luxemburger Paket fehlt.

Vom Kawi-Team · Aktualisiert am

Öffnen Sie zehn Stellenanzeigen des lokalen Markts: Essensgutscheine, Firmenwagen oder Mobilitätsbudget, Zusatzkrankenversicherung, Altersvorsorge. Die Luxemburger Zusatzleistungen sind zur Uniform geworden. Wenn Ihr eigentliches Ziel ist, internationale Fachkräfte langfristig zu halten, wird Sie kein weiterer Gutschein abheben.

Der Standard, den alle bieten

Die Marktvergleiche kopieren einander alle: finanzielle Vorteile (Boni, Gewinnbeteiligung), Alltagsvorteile (Essensgutscheine, Mobilität), Absicherung (Zusatzkrankenversicherung, Altersvorsorge), Flexibilität (Homeoffice, Gleitzeit). Alles nützlich, nichts unterscheidend: ihr Fehlen tut weh, ihr Vorhandensein überzeugt niemanden mehr. Selbst die „so heben Sie sich ab“-Tipps der HR-Presse bleiben generisch: Vier-Tage-Woche, Wellbeing-Budget, zusätzlicher Urlaub.

Das Familienregal: besser, aber unvollständig

Familienbezogene Leistungen gibt es, und sie decken echte Bedürfnisse: Zuschuss zur Betreuung oder reservierte Plätze, verlängerter Familienurlaub, Familienkrankenversicherung, Umzugsdienste. Aber sehen Sie, was dieses Regal voraussetzt: dass die Herausforderung einer Familie die Logistik ist. In Luxemburg ist die Herausforderung Nummer eins internationaler Familien nicht logistisch, sondern sprachlich: rund zwei Drittel der Kinder des Landes hören zu Hause kein Luxemburgisch, und der Start ins dreisprachige Schulsystem ist der Moment, vor dem sich jedes zugezogene Elternteil fürchtet.

Die Lücke, die niemand füllt: kein einziger lokaler Leistungskatalog berührt die Sprache der Kinder. Dabei ist sie der einzige zu 100 % luxemburgische Punkt der Liste, das Einzige, was kein aus einem internationalen Benchmark kopiertes Paket je abdecken kann.

Vor jeder übergesetzlichen Leistung steht die gesetzliche: Ein gut begleiteter Elternurlaub (Teilzeitplan vereinbart, Rückkehr vorbereitet) prägt bereits die Mitarbeitererfahrung. Siehe was Arbeitgeber beim Elternurlaub dürfen und müssen.

Warum darüber gesprochen wird (und über einen Bonus nicht)

Ein Bonus wird in Euro verglichen und bis zur nächsten Abrechnung vergessen. „Mein Arbeitgeber hat meiner Tochter die App geschenkt, die ihr vor der Schule die ersten luxemburgischen Wörter beigebracht hat“: das wird erzählt, an der Kaffeemaschine, in Bewerbungsgesprächen, auf LinkedIn. Das ist Arbeitgebermarke, die man anfassen kann, zum Preis eines Schreibtischaccessoires. Und der doppelte Effekt ist echt: das Elternteil, das mit seinem Kind spielt, lernt ebenfalls, und die Integration erreicht die ganze Familie.

Die Checkliste für den HR-Einkauf

Alle vier Punkte auf einmal.

Das Kawi-Angebot für Unternehmen: die App für die Familien Ihrer Mitarbeitenden, nach Lizenzpaketen, interne Kommunikation inbegriffen.

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Ihre Fragen

Welche übergesetzlichen Leistungen sind üblich?+
Essensgutscheine, Firmenwagen oder Mobilitätsbudget, Zusatzkrankenversicherung, Altersvorsorge, Bonus, Homeoffice: der Marktstandard. Heute erwartet, nicht mehr unterscheidend.
Welche Familienleistungen können wir anbieten?+
Betreuungszuschuss, verlängerter Urlaub, Familienkrankenversicherung, Umzug, und die seltenste von allen: Sprachförderung für die Kinder, der einzige wirklich luxemburgische Punkt der Liste.
Gibt es eine App, mit der Kinder Luxemburgisch lernen?+
Kawi ist kostenlos zum Einstieg und für 3 bis 6 Jahre eigens auf das Luxemburgische gebaut. Duolingo bietet kein Luxemburgisch an, weshalb hier ein landesspezifisches Werkzeug zählt.
Warum hebt eine Familienleistung stärker ab als ein Bonus?+
Ein Bonus wird verglichen und vergessen; eine Leistung, die einem Kind beim Ankommen in der Schule hilft, wird erzählt. Das ist Arbeitgebermarke, die man anfassen kann.